Einleitung.
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Ein Mensch *), den das Glück anfangs nurzum Bauern gemacht hatte, und den es nachherzum Helden machen wollte, pflügte noch in Ruheseine Felder zu Cotignola i). Ein Trupp Solda-ten, der eines Tages vor ihm vorbey gieng, that dieWirkung auf ihn, welche nach der Fabel die Waf-fen des Ulysses auf den Achill thaten, deren Anblick,durch einen Instinkt, der schneller war, als dieUe-berlegung, in seiner Verkleidung ihn zwang, sichselbst zu verrathen. Eben so empfand Attenduio, Sforza.daß er zu den Waffen und zum Ruhme gebohrenwar. Er glaubte gleichwohl, daß er erst das Loosdarüber werfen müßte; er warf das Eisen seinesPflugs auf einen Baum, entschlossen, ein Soldatzu werden, wenn das Eisen auf dem Baume bliebe,und in seinem Bauerstande zu bleiben, wenn eswieder herab fiele. Das Eisen blieb , Attendulobegab sich sogleich auf den Weg, und diente nichtlange, da man schon gewahr wurde, daß er zumCommando gebohren war. Er stieg schnell durchalle die Grade des Kriegostandes auf, wurde baldder berühmteste Feldherr Italiens, und sah bis auf .
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Leander Alberti. Delcript. Itsl. knmanula.
*) Er hieß Attendulo, oder Giaccomuzzo. Einige ma-chen ihn zum Sohn eines Seilers, andre, eines Schu-sters; aber Sansovln, und Leodrlsio Cribellt, gebenihm eine edlere Geburt, und Paul Iovius sagt, daßer vyn guter Familie gewesen wäre. Vielleicht istes die Liebe zum Wunderbaren,die der Liebe zum Wun-derbaren , die der Meynung, daß er von niedrigerHerkunft gewesen, das Uebergewicht gegeben hat.