Band 
Erster Theil.
Seite
286
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286 Erstes Buch.

<->c-> dem Könige eine unverletzliche Ergebenheit, und derr;i6. König verließ den Herzog von Urbino.

Aber dieser Herzog verließ sich nicht selbst r);«r machte sich den allgemeinen Frieden in Europazu Nutz, um die Truppen, die man von beydenSeiten abgedankt hatte, in seinen Sold zu neh-men; die Venezianer gaben ihm ihre Artillerie.Mit dieser Hülfe bekam er nicht nur in wenig Ta-gen das Herzogthum Urbino zurück, sondern er setz-te noch die MediciS für ihre eignen Länder inFurcht s); er verheerte sogar das Land im Kirchen-staat und in Toscana. Der Pabst erhob ein er-bärmliches Geschrey darüber in der ganzen Chri-stenheit; es war nicht seine Schuld, daß man die-sen besondern Krieg nicht als einen heiligen Kriegansah, in welchem alle christliche Machte sich widerden Unterdrücker der Kirche vereinigen müßten.Der König von Spanien schrieb eilend an Franzden I. daß er von Ihrer Heiligkeit gerechten Kla-gen gerührt wäre, und daß er ihn beschwöre, alle' die Franzosen, die in der Armee des Herzogs vonUrbino dienten, zurück zu berufen; Franz der!»antwortete dem Könige von Spanien, daß er vonIhrer Heiligkeit gerechten Klagen gerührt wäre,und daß er ihn beschwöre, alle die Spanier, die inder Armee des Herzogs von Urbino dienten, zurückzu berufen.

Ungeachtet dieses Spases, der für den Pabstnicht viel Gutes weissagte, beeiferten sich die beyden

Könige

f) Leicar. l- 15. n. 39. 42. 41. §) Quiccisrä. l. l