Band 
Erster Theil.
Seite
328
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Z2g Zweytes Buch.

unter einer einfältigen Miene; Bonnivet, der vonFranz dem I. gesandt wurde, war schimmernd,lcbhabft, stolz; Franz, der ihn aus Neigung ge-wählt hatte, glaubte, daß er ihn aus guten Grün-den gewählt hätte, er glaubte, daß dieser Ministerin Deutschland so glücklich seyn würde, als er es inEngland gewesen war*), er verließ sich überdemaufdieTalente des D'Orval**),den erdem Bonnivetzum Gefährten gab, und auf die Kenntniß >'), dieFleuranges von Deutschland hatte, an dessen Grän-zen die Staaten seines Vaters, Roberts de laMark lagen, noch mehr aber verließ er sich auf denEinfluß des Geldes, das Überall durchdringt. Ergab dem Bonnivet viermal hundert tausend Thaler,um sie unter die Churfürsten auszutheilen; dießwar zwey mal die Summe, die Carl versprochen,und die Kaufleute von Antwerpen bewilligt hatten,in Nürnberg zahlen zu lassen, vielleicht damitCarl desto weniger in die Niederlande zurück kom-men könnte, wenn er eine neue Krone erlangte, dieihm noch mehr Geschäffke geben mußte, als diespanische.

Aber man hatte nicht allein die Churfürsten zugewinnen, eö waren noch andre europäische Mächte,

die

*)' In den Unterhandlungen über Dornik.

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