Band 
Erster Theil.
Seite
431
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Drittes Kapitel.

4 ?

und Bayard um die Erlaubniß, die Kaiserlichen'an der Spitze ihrer Kompanien Gcndarmrs zu ver- *5 2folgen, und versprachen, mit dieser kleinen Anzahlsie zu überwinden; die Armee brachte die ganzeNacht unthätig zu; man begnügte sich, einen TruppReukercy abzuschicken, der einige Gefangne machte,und einige Soldaten von dem Kaiserlichen Hinter,truppe tödtcte k). Der Kaiser wurde durch dieGefahr, die seiner Armee gedroht hatte, so sehrbestürzt, daß er iu derselben Nacht noch mit hundertNeukern nach Flandern entfloh. Aljo hatte Franzder l. die Ehre, den Kaiser vor sich fliehen zu sehn,aber er hätte den Ruhm haben können, ihn zuschlagen, und er fand nachher diese so kostbare Gele.genheik nicht wieder, die er sich entwischen ließ;es schien, sagt Mezeray, als ob sie aus Ver.druß darüber, daß er sie nicht gleich ergriff, dasie ihm die Hände bot, nachher geschworenhätte, stets vor ihm zu fliehen, und sich ihmNiemals mehr zu zeigen 8). Im Vorübergeht,hielt er sich noch mit dem schwachen Vortheile schad-los, daß er Bouchain wegnahm, und rückte gegenMarchiennes vor, um über die Schärpe zu gehn,und Dornik zu entsetzen, welches der Statthaltervon Flandern und der Herr von Liques seit dreyoder vier Monaten belagerten. Ihre Parteyenmachten beständige Streisereycn in Flandern, inArrois, und in der Picardie; einem Verwandten

des Beamain, eines Kammerherrn des Kaisers,

stürzte

k) kUem. cle Usetiri clu kellzx, 1,1.

8) LKronvI. tUlt, üe krsn^ol» I>