Band 
Erster Theil.
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434
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IZLl.

4Z4 Zweytes Buch.

ob sie nichts davon wüßte, sie litt, und seufzte inge« nheim; aber die Herzoginn von Angouleme glaubte, kdaß man ihr eine Nebenbuhlerinn gäbe; die Grä« gsinn von Chateau.Briant setzte ihre Bruder an die ijSpitze der Armeen, die Herzoginn von Angoulcnie dstellte ihnen den Bonnivet entgegen, der sich allem ih' brem Eigensinne verkauft hatte, und für den sie die ^ nNeigung des Königs kannte. Diese Neigung in^ ^die Erkenntlichkeit, welche der König dem Andenke» (des Boisy schuldig war, konnten Vonnivcts ?lnse« lhen von der Herzoginn von Angouleme unabhängig nmachen; aber sie hatte die Geschicklichkeit, ihn j»

Ihrer Creatur zu machen, und er sie, es gern seyn Z» lwollen. Durch ihre Vermittlung wurde Bonniv»gewählt, die Fehler und die widrigen Zufälle des *Gespärre gut zu machen. Er bemächtigt sich a»' *

fangö einiger Bergschlösser, er bedroht darauf Pan>« -

pelona, und lenkt sich plötzlich, durch einen künstliche» *Marsch, gegen Fontarabia, setzt über den Fluß A»' «

daya, im Angesicht eines starken Corps spanischeTruppen, deren Muth die Uuerfchrockenheit des Gr»« 'fen von Guife und seiner LanfquenetS zu fcssel» lschien. So bald diese LanfquenetS an die andre iSeite des Flusses kamen, küßten sie das Ufer !Entzückung, wie sie gewohnt waren zu thun, wen» 'üe zu einem Treffen giengen; sie laufen gegen dieFeinde, die ungeachtet ihrer größern Anzahl di»Flucht nehmen, und sich nach Fontarabia rette»'Indeß bestrich das Schloß Behaubia, welches dieSpanier noch zwischen Fontarabia und Andaya be«setzt hielten, den einzigen Weg, auf welchem Lebens'

Mittel