Vorrede des Uebersetzers. 2z
Jahren verschiedne mal mit Zusätzen wieder aufge-legt wird-
Ich muß nunmehr, da ich mit der kurzen Be-schreibung der altern Gendarmen fertig bin, zwoerStellen dieses Bandes gedenken, in welchen demHerrn Gaillard, unerachtet seiner Billigkeit undToleranz, ein paar ziemlich »«glimpfliche Urtheilewider die Protestanten entwischt sind. Die einebetrifft die Herzoginn von Valentinois, und die an-dre den deutschen Feldherrn, Georg von Fronsberg,oder wie er wirklich hieß, von Freundsberg. DieWahrheit verlangt über beyde, wenigstens einekleine Anmerkung, da wir uns in eine weitlauftigeWiderlegung derselben nicht einlassen können, nochwollen.
Die berüchtigte Diana von Poitiers, Wittwedes Oberlandrichters der Normandie, Ludwig vonBreze, nachmalige Herzoginn von Valentinois, zuwelcher Würde- sie auf Kosten ihrer Ehre erhabenward, wird einer Buhlerey mir Franz dem unddessen Sohn Heinrich dem II. und also einer Blut-schande beschuldiget. Herr Gaillard klagt die Pro-testanten als Urheber dieses Gerüchts an, und willin ihrer Rachgier gegen ein Weib, von welchem sietödtlich gehaßt und grausam verfolgt wurden, dieQuellen dieser vorgegebnen Verläumdung finden.Schade ist es, daß sich zween so vollkommen un-gleiche Männer, Gaillard und Varillas, in ei-
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28) Varillas, Vorrede zur Geschichte Heinrichs des!!.