62
Zweytes Buch.
diesem Verfalle wiederfand: denn hatte er den Ne-rz 21 bellen noch die geringste Zeit gelassen, sich zu besin-nen, so würde es gewiß nicht mehr möglich gewe-sen seyn, sie zu überwältigen.
Wie ihn dieser Vortheil aus der Bestürzung,worinn er bey so manchem Verlust gesunken war,etwas aufrichtete; so eilte er, den Marschall vonFoix, seinen Bruder, nach Frankreich zu schicken.Er sollte die Lage der Sachen indem Meyländischenvorstellen, und die Unmöglichkeit, ohne einen schleu-nigen und mächtigen Succurs dies land zu erhal-ten. Der Marschall von Foix mußte manche Be-schimpfung am Hofe verbeißen; man hatte gar zugenaue Nachrichten von seinen und seines BrudersFehlern °); der König verwies ihm seine Unvor-sichtigkeit , seinen Geiz, seine Gewaltthätigkeiten,die niederträchtig eigennützige Achtserklärungen sovieler angesehenen Bürger, die Hinrichtung der Pal-laviciner u. s. w.
Mittlerweile, da der Marschall von Foix Mühehatte, sich zu rechtfertigen; da ihn die Herzoginnvon Angouleme hochmüthig anklagte; und die Grä-finn von Chateau-Briant mit Behutsamkeit ent-schuldigte; da alle rechtschaffne Patrioten die Noth-wendigkeit eines Succurses, der den gänzlichen Ver-lust von Meyland hindern könnte, fühlten und be-wiesen: so sorgte kautrec aus allen Kräften fürdie Sicherheit der wenigen Plätze, die er noch hatte;er warf Truppen in Pizzighitone, in Cremona und
andre
e) diem. cie äu Lelkll^ I.. 2.