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Zweytes Buch.
reich gegen seinen Untergang schuhen könnte. Diei;rz Partey, die ihnen zuerst einfiel, -war diese, daß mandie Truppen des Herzogs von Albanien, der zurUnzeit von der königlichen Armee zu einem Feldzugeins Neapolitanische detaschirt, aber nicht einmal da-hin gekommen war, auf-das schleunigste zurück be-rufen müßte. Die Niederlage bey Pavia war vonden Franzosen in ganz Italien so stark gefühlt, daßdie Armee des Herzogs von Albanien, die. anfäng-lich aus zehen tausend Mann bestund, durch häufi-ges Ausreißen, bis auf vierhundert Pferde, eintausend Lansguenets, und wenig italiänische Fuß-knechte geschmolzen war. Zu Lande konnten die-selben unmöglich zurück kommen: denn alle Pässewaren von den Siegern beseht. Andreas Doria,und La Fayette, die damals beyde in Marseille wa-ren, giengen also mit ihrer Flotte nach Civitavecchia,und schifften diesen unglücklichen Rest der französi-schen Armee ein, nicht sowohl ihren schwachenSchuh für Frankreich zu gebrauchen, als vielmehrsie selbst zu retten.
Man beschloß auch in diesem geheimen Rathe,alle Gefangene in der Schlacht bey Pavia, Officie-re sowohl als Soldaten, zu ranzioniren: eine ge-rechte, aber bey einem so großen Geldmangel, mehrals edelmüthige Entschließung.
Die deutschen Bauern sehten inzwischen ihreVerheerungen fort, und da sie aus dem verwüste-ten Elsaß in Lothringen eingefallen waren, warensie gewiß in Burgund und Champagne eingedrun-gen, wenn nicht der Graf von Guise mit möglich-ster