Band 
Zweyter Theil.
Seite
386
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z86 Zweytes Buch.

ten zusammen sollten eine Herrschaft ausmachen, die1525 Bourbon in völliger Souverainität, und ohne diegeringste Lehnspflicht gegen Frankreich besitzen sollte.

4. Er sollte dem Könige von England, der nochnicht mit dem Kaiser gebrochen hatte, alles was derKaiser demselben schuldig wäre, bezahlen.

Der König sah diese Bedingungen mit Schmer«zrn und mit Zorn an, und betheuerte, daß er nim-mermehr in einige Zerstückung seiner Länder willigenwürde: Er führte die Gesetze -es Staats an, diesich aller Veräußerung widersetzten.

Die Bedingungen, die er seiner SeitS anbot,waren folgend«:

i) Er willigte in den ersten Artikel, und wiehätte er ihn auch verwerfen können?

r) Er verwarf den zweyten, und erboth sich, anstatt desselben die Schwester des Kaisers, und Witt-we des Königs von Portugall, Eleonora zu heyra-then, unter der Bedingung, daß sie ihm das Her«zogthum Burgund, als einen Brautschatz mitbrin«gen, und den Kindern, die aus dieser Ehe geboren l?werden würden, erb. und eigenthümlich hinterlassensollte. Diese Prinzessinn war lange schon dem Her-zoge von Bourbon versprochen, und der König furchtesich vor nichts mehr, als vor dieser Verbindung, wo-durch sein rebellischer Unterthan allezeit fürchterlichwerden mußte, weil er, so oft er nur wollte, denKaiser, seinen Schwager, nach Frankreich rufen konn-te. Um diesem Streiche auszuweichen, glaubteFranz, er müßte sich selbst anbiethen, und hoffte,die Königinn von Portugall würde einen König, der,

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