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Zweytes Bucb.
Frankreich zurück gieng, eine Urkunde, durch wel.
1525 che er der Krone entsagte, und sie dem Dauphin über-trug, und zugleich seine Familie und sein Volk an.wies, ihn selbst inö künftige als einen Verstorbenenanzusehen. Durch dieses Mittel war er in denHanden des Kaisers weiter nichts, als ein gewöhnst,el er Gefangener, besten Ranzion kaum mehr derRede werth war.
So verdämmere sich dieser große König selbst zueiner immerwährenden Gefängniß, wenn der Staat,dem er sich aufopferte, ihn so wenig geliebt hätte,daß er ihm gehorchet hatte. Er befahl dem Brisnund Montmorency, sich beyde zu seinem Thronfolgerzu begeben, und dem mit ihrem Rathe beyzustehen:Mvnimorency und Brion waren bis auf die Thrä-nen gerührt, von Ehrerbietung und Bewunderunggleichsam betäubt: sie schoben ihre Abreise auf, sieworketen auf gemessenere Befehle, und beschworenden König, dieselben nicht zu geben, sondern von derZeit und seinem Schicksale etwas Esters zu hoffen.Die Gesandten sehten inzwischen die Unterhandlungfest: der Kaiser, so unerbittlich er auch blieb, gabden Franzosen zuweilen einige Blicke einer falschenHoffnung. Das Denkmaal der Großmuth des Kö-nigs, das die Herzoginn von Alenzon nach Frank-reich überbrachte, diente indessen zur Ehre des Kö-nigs, ohne seiner Freyheit zu schaden.
Alle Franzosen, die um ihn waren, wiederholtenihm ohne Unterlaß, er habe genug für den Staatund für die Ehre gethan; von nun an müßte er ollesthun, seine Freyheit zu erhalten. Wenn ihm die
Ehre