Eilftes Kapitel. 399
z«n und acht Leuten, die aufs genaueste eben so wie dieSpanier bewaffnet waren, traten von ihrer Seite r 526gleichfalls in die Barke; die Auswechselung geschah,und die Prinzen giengen über in Lannois Schiff.
Nicht ein Geschichtschreiber hat daran gedacht, denEindruck zu beschreiben, den der Anblick seiner Km.der, die an seiner stakt in die Gefangenschaft giengen,auf das Herz des Königs machte: der König stürztesich mit größter Eile in das Schiff des Lautrer, undließ mit äußerster Geschwindigkeit dem Ufer zu ru-dern; er fand daselbst ein außerordentlich schnellesPferd, auf welches er sich den Augenblick warf, »ri-nnt verhängtem Zügel auf St. Jean de Luz zu ritte,ohne sich einmal umzusehen: that er es aus Furchteiner Hinterlist, oder war es die Ungeduld, seine Staa-ten wieder'zu sehen, und das Vergnügen, die erst«Handlung seiner neuen Freyheit auszuüben, die ihnaußer sich dahin rißen? oder wünschte er sich von sei-nen Kindern zu entfernen, deren Gegenwart seineSeele, in diesem, von Freude und Schmerzen ge-mischtem Augenblicke zu sehr in Bewegung sehte?wie er sich in der Eil in St. Jean de Luz erfrischt hak.te, eilte er spornstreichs nach Bayonne, wo die Um.armungen seiner Familie, die Entzückungen des Ho.fes, und das Frohlocken des Volks ihm lebhaft dasGlück empfinden ließen, unglücklich gewesen zu seyn.
Zwölf-