Zwölftes Kapitel. 447
auf Bourbon los. Der Herzog zweifelt nicht, daßdieser Mensch einen Ausfall anführe, und daß ihm ei- 1527ne Menge Soldaten folgen werde: er bleibt stehen,auf ihn Acht zu haben, und seinen eigenen SoldatenZeit zu geben, sich um ihn zu versammle«: zu glei-cher Zeit läßt er zum Sturm blasen. Bey demKlänge der Trompeten kömmt der Fähndrich durcheinen neuen Schrecken wieder zu sich, er richtet seinenLauf besser nach der Stadt, und geht, unter Bour-bon- Augen, durch die Bresche hinein. Auf!meine Freunde, ruft dieser General, lastet unsdem Wege folgen, den uns der günstige Himmelstillst zeiget; er läuft den Augenblick, mit einerLeiter in der Hand, der Bresche zu, ist der erste, dersie an der Mauer fest macht, und so gleich geht ihmdie ganze Armee auf dem Fuße nach.
Hier war es, wo ihn der Fluch treffen sollte, dener gegen sich selbst in Meyland auSgestoßen hatte, daer durch seine falschen Eide die unglückseligen Mcy-länder betrog. Der erste Büchsenschuß, der von denrömischen Wällen kam, der, wie man sagt, vonden Händen eines Priesters *) kam, warf diesen so
schimmerden
Beaucaire scheint zu verstehen zu geben, daß Lau,not vielleicht an diesem Schusse theil habe. Einseltsamer Narr, Namens Benvenuto Cellini, derGvldschmidt, Bildschnitzer, und sonderlich ein ge-schickter Stempelschneiver, Soldat, Ingenieur,Tvnkünstler Poet, Geschichtskundiger, Reisender,mit einem Worte alles, und nur nicht ein Priesterwar, giebt in seinem Leben, das er selbst aufgesetzt