Band 
Zweyter Theil.
Seite
448
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44S Zweytes Buch.

schimmeren, so gefährlichen Helden zu Boden, undendigte seine wallenden Unruhen mit seinem Leben.

Aus Haß und Rache hatte er sich auf dem We-ge des Ruhms v/rirrt : er verwarf die wirklichenVortheile, die ihn Glück und Liebe in seinem Vater-lande anbothen, und jagte, in einer fremden Gegend,nach Schatten und Traumbildern. Er schmiegt«sich, als ein Sklave seiner Leidenschaften und Hoff-nungen, so wenig niederträchtig, als ihm möglichwar, an dem hochmütigsten Hofe, der ihm die Er-laubniß, triumphiern zu dürfen, als eine Gnade an-rechnete. Seine Nebenbuhler, die er weit übersah,sachten alle seine Unternehmung zu stören widerWillen gezwungen ihn als einen erhabenen Geist zubewundern, und zu fürchten, stellten sie sich, aus Ra-che

hat, vor, er sey es gewesen, der den Bourbon er-schossen habe. Er sah Bourbons Armee vor Romanrücken, er bemerkte in derselben einen Menschen,der vor allen andern vorzüglich hervorragte. We-gen eines dicken Nebels konnte er nicht unterschei-de», ob er zu Fuß oder zu Pferde war, er thut ei-nen Büchsenschuß üuf ihii und stürzt ihn zu Bo-den : er bemerkte sogleich darauf eine große Un-ordnung in der feindlichen Armee : er erfuhr nach-her, Bourbon sey es gewesen, den er erschossenhätte. Wie er aber kurz nachher ein fast ähnlichesAbrntheuer bey Gelegenheit des Prinzen von Ora-nien erzählt, so wird seine Erzählung verdächtig-es scheint, er wollte stch die Ehre, oder das Glückanmaßen, von ungefähr die beyden Helden diesesJahrhunderts getödtet zu haben. Vits äi öenevinoFellini, orekce el ärulrsr« Livrenkim), äa tui we-cköiim« Lsrma.