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Fünftes Buch.
—' schlechterdings dieses Betragen auf. Aber das
i§Z4 Anbiethen, das man Franz dem Ersten that, war
so ein Vorschlag, der in politischen Unruhen ganzgewöhnlich ist; und die Fürsten machen sich seltenein Bedenken, dieselben zu ihrem Nutzen anzuwen- !den. Er gab diesem Nebenbuhler, diesem Fein-de, der ihn oft betrogen hatte, der ihn noch oftbetrügen sollte, Nachricht von einer Gefahr, diedieser hätte voraus sehen sollen, und für welchensich die menschliche Klugheit allezeit gewarnt haltenmußte. Von so einer Grosmuth finden wir inder alten Geschichte nicht einmal ein ähnliches Ex-empel : und die Wegcrung des Aristidcs und derAthenienscr die Herrschaft über das Meer, durchdie Verbrennung der Lacedemoniscken Flotte, nacheinem nützlichen, aber strafbaren Rath desThe-mistocles, zu erwerben, war nicht so edel. Die-se Wegerung war nur gerecht: Franz des Erstenseine war grosmüthig.
Der Aufruhr war so weit gegangen, daß ihnder Kaiser weder übersehen, noch ungeahndet las-sen konnte. Er glaubte, feine eigene Gegenwartsey nothwendig. Wie aber sollte er nach Flan-dern kommen?
Er hatte drey Wege dazu vor sich: zu Was-ser, durch Deutschland, oder durch Frankreich.
Der erste war beynahe unmöglich; die Auf- irühr'er hatten sich der Seehafen bemächtiget, undder Kaiser wußte also nicht, wo er landen sollte,lleberdem hätte er durch einen Sturm auf dieEnglische Küsten verschlagen werden können, und
Heinrich