Band 
Vierter Theil.
Seite
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Fünftes Buch.

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„ des Mailändrschcn zu ertheilen? Ohne diese Be-„ dingung kan kein wahrer Friede zwischen Carln„ und Franzen seyn ; und auf die zwcydeurigen„Beweise ihrer zerbrechlichen Freundschaft kön-„ nen wir kein Vertrauen setzen.

Dü Guast unterließ nicht die Gegenwart keöMarschalls d'Annebaut als einen Beweis ihrerFreundschaft, und ihres aufrichtigen Einverständ-nisses anzuführen >): aber die Frage nachderIn-Hestrtur, sehte ihn in Verlegenheit; er sollte ant-worten, und wußte nicht was: er kehrte also dieOrdnung um, die er hätte beobachten müssen:«»statt die Freundschaft der beiden Fürsten durchdie Mailändische Investitur zu beweisen, wollte erdie Mailändische Investitur durch die Freundschaftder beiden Fürsten so gut als ausgemacht vorstel-len. Man foderte eine Thakhandlung, und erantwortete mitSchlüßen. Weil der Kaiser undderKönig von Frankreich eins sind,sagte er,so müßtenste sich wohl über das Mailandische verglichen haben.

D'Annebaut war aufrichtiger, und gestundein, daß noch kein wirklicher Tractat über Mai-land vorhanden wäre; die Venezianer fodertennun nichts mehr; sie riechen, was die Entwicke-lung dieser großen Scene von Freundschaft seynwürde; sie setzten ihre Unterhandlungen mit denTürken fort, und schlössen erst einen Waffenstill,stand, und hernach im Monat May 1540. einenFrieden mit den Türken*).

Also

5) ölem. 6s 8-

7) Die Veneziqrrekttkauftm dich« Frieden dadurch,' daß