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40 Fünftes Buch.
und ig beschwerte sich darüber erst bey dem
Kaiser, hernach bey allen Reichsständen 8), diein Regensburg versammlet waren. Dü Guasterschrack: er glaubte, er hätte den Langey betro-gen, denn die Betrüger verlassen sich oft zu vielauf ihre Ränke, und werden dadurch selbst hinter-gangen: er eilte und schickte eine Schutzschrift für .
seine Aufführung nach Rcgensburg: aber Langey !widerlegte dieselbe vollkommen. Dü Guast unter. !stützte seine schwachen Gründe mit einerLcugnung,rmd federte alle seine Ankläger zu einem DuellHer--aus, sie mögten seyn, wer sie wollten. Langey ,-erklärte sich, er sey der Ankläger, er straft ihswider der Lügen, und nimmt das Cartel an, in-zwischen schlägt er ihn mit den Beweisen seines^Verbrechens nieder.
In diesen Manifesten machen dü Guast undLangey die größten Beschuldigungen gegen einan-der, die vornehmsten beziehen sich auf entworfeneUnternehmungen, auf heimlich gemachte Einver-ständnisse, auf angeworbene Völker, mit einemWorte auf Kriegsrüstungen, die einer dem an-dern, als eben so viel Friedcnsbrüche vorwarf. ^
Der Marquis dü Guast führte, um weniger.schuldig zu scheinen, gleichfals Kaiserliche Courierean, die selbst auf Grund und Boden des Reichs jvon den Franzosen angehalten und geplündert wä-ren. Diese Couriere hatten anfangs wirklichFranzösische Soldaten in Verdacht gehabt, undauch diejenigen angegeben, auf welche ihr Argwohn
siel:
Z°) 8lsiäsn« LommetU. I.. 14.