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52 Fünftes Buch.
nen doppelten Vortheil, sie verjüngte sich selbstund machte ihre Feindinn älter. Aus diesenUmständen kann man leicht urtheilen, ob zweyWeiber, zwo Vuhlerinnen, eine des Königs, unddie andere des Dauphins sich nicht tödtlich hassen,und ob dieser Haß sich nicht auch auf ihre beider-seitigen Freunde und Anhänger erstrecken mußte?Monkmorcncp hatte es vielleicht aus Achtung ge-gen den Dauphin, vielleicht aus Neigung gegenDianen von Poitiers öffentlich genug mit dieserletztem gehalten: er verband sich in der Folge sogar mir ihr, durch die Hcprath seines zweitenSohnes Heinrich *) von Montmorcncy, der dieAntoinctte de la Mark, eine Enkelinn dieser Di-ana zur Gemahlinn nahm. Diese Verbindun-gen, eine gewisse Eifersucht, über welche dcrKö-nig nicht gänzlich hinaus war, und die ihm nichterlaubte solchen Herzen, die zwischen ihm und sei-nen Sohn zu viel getheilt waren, sein Zutrauenzu schenken, eine grämliche Denkungsart, die ei-ne Folge seiner zerrütteten Gesundheit war, alleGegenstände verdrießlich anzusehen, dieß warmunstreitig die Ursachen der Abneigung, die er gegenden Connckablc empfand. Wäre es wahr, wieMezeray zu verstehen giebt, daß der Connctable
seine
schieden. Aller Wahrscheinlichkeit nach war Di-ana ,m Jahre 1502. gebohren- Sie war 15,4.verheyrarhet. Anna de Pißelcu, nachmalige Her-zoginn von Estanipes war gegen das Jahr izdzgebohren.
Er war nachmals der Connetabk Heinrich, undnicht weniger berühmt als sein Vater.