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Viertes Kapitel.
verband alle diejenigen in sich/ die den Ritter,den rechtschaffenen Bürger, den Krieger, denStaatsmann ausmachen. Seine langen Dienste,die unter fünf Königen fortgesetzt wurden, seineTalente, seine Tugenden, seine Gunst, seine Un-gnade, seine Reichthümer, seine Siege, seineNiederlagen, seine Fehler, alles an ihm, undselbst die Länge seiner Lcurfbahn haben, wenn manso reden darf, dazu beygetragen, daß der Glanzseines Hauses, das in Absicht auf große Titel undEhrenstellcn anfieng etwas zu veralten, wiederverjüngt ward.
Der größte Verläumder des Connetable vonMontmorcncy, soll nach Aussage des Brantomeund des Thuanus, der Paul Iovis seyn, und siegeben davon folgende Ursache an: Paul Iovio er-hielt von Franz dem Ersten einen Gnadengehalt,und Montmorcncy glaubte nicht, daß er denselbenverdiente. Wie dieser Minister unter Heinrichdem Zweiten wieder in den Geheimen Rath geru-fen ward, und als Oberhofmeisrer die Ausgabender Königlichen Caffen durchsähe, strich er desPaul Iovio Gehalt darinn aus, und dieser, umsich wegen dieses Verlustes zu rächen, bestrebtesich, sagt man, ihn dafür in seiner Historie beyaller Gelegenheit zu tadeln. Diese Erzählunggeht als eine Wahrheit durch, aber ich muß be-kennen , daß ich in der Geschichte des Iovio ebenkeine gar deutliche Spuren der Feindseligkeit und'Ungerechtigkeit in Absicht auf den Monrmorencyfinde.
Was