Erstes Kapitel.
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häufte, um ihn von den Begünstigungen derLiebezu entfernen.
Inzwischen war es spät im Jahre, der Win-tcr rückte heran, von den Bergen rollten ganzeStröme herab, und das Lager sahe sich, so zu re-den, fast zwischen zwey Meeren eingeschlossen.Der König befahl dem Dauphin, die Belagerungaufzuheben; es war Zeit: Bäche und Ströruswaren schon dergestalt angeschwollen, daß die Hin-tcrtruppen sehr davon litten: ganze Corps vonReukcrey, so wohl als Infanterie, mußten durch-schwimmen, und verschiedene Soldaten versoffen:inzwischen konnten doch die Spanier, die dieFranzosen auf ihrem Rückzüge beunruhigen woll-ten , ihnen nicht ankommen, sondern wurden miteinigem Verlust zurück geschlagen. Aber die Be-freyung von Perpignan diente dem Herzoge vonAlba *)der dasselbe vertheidiget hatte, zur größtenEhre.
Das Misvergnügen des Königs über denschlechten Erfolg der Belagerung von Perpignan,und der Schimpf, den sein Sohn fast vor seinenAugen verschlucken mußte, äußerte sich durch dieUngnade, in welcher Montpesat **) fiel, und zuwelcher die Klagen des Königs und der Königinnvon Navarra nicht wenig beytrugen: beide konn-ten ihm nicht vergeben, daß er sie überstimmt hat-
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») Ferdinand Alvarez von Toledo, Herzog vonAlda.
**) Diese Ungnade dauerte nicht lange. Montpesatward anstatt des MarschaÜs d'Aubigny denMerz 1544. Marschal! von Frankreich.
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