Band 
Vierter Theil.
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Drittes Kapitel.

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serliche leichte Reuterey ein, ködteken viele von den- < '

selben, und machten verschiedene wichtige Gefanr r;4)gene, unter andern den Dom Franeisque d'Este')einen Bruder des Herzogs von Ferrara und Ge-neral der Oesterreichischcn leichten Reukerey. Fer-dinand von Gonzaga, der seinen Marsch aufhal-ten mußte, stellte seinen ganzen Haufen in Schlacht-ordnung, und wollte den Brissac umringen: die-ser aber richtete seinen Rückzug so klug ein, daßer nicht einen Mann verlohr.

Der Kaiser hatte, nebst allen seinen Trup-pens), seine besten Generals um sich, den Fer-dinand von Gonzaga, Unterkönig von Neapel,den Grafen von Roeux, Statthalter von Flan-dern, den Herzog von Alba, der damals Ober-hofmeister war. Er schlug um Landrecy drey La-ger auf, und grif diesen Platz sonderlich mit dreyHauptbatterien an. Nichts aber war den Bela-gerten beschwerlicher, als eine große Feldschlange,die auf einer Anhöhe gepflanzt war, und das großeBollwerk, die so genannte Courtine dü Rvy be-schoß. Die Belagerten fassen also den wüthigen ,Entschluß, dieselbe entweder aufzuheben, oder zuvernageln. Sie bemerkten, daß dieLanöquenekS,die sie vertheidigen sollten, nichts weniger als ei-nen

*) Franz, oder Franeisque d'Cste, ein Bruder desHercules. HerzogS von Ferrara, diente demKaiser, ob schon sein Bruder die Renata vonFrankreich gebeyrathet hatte, und also einSchwa-ger Franz des Ersten war. Der berühmte Alfon«sus ihr Vater war den Zl Ock. 15)4. gestorben,x) öslc^r. l,. 2Z. n. Z?. zst.