I4L Sechstes und letztes Buch.
' ^ neu Angrif vermutheten, und eben deswegen oftr;4Z ihren Posten verließen: und dieß war genug, ih«nen den Murh einzugeben, daß sie einmal einAbenkheuet wagten. Ricarville stellte stch an derSpitze von vierzig Pferden, und St. Simon führ-te dreyßig Fußknechte an; sie nahmen Schanzgrä-ber und Stricke mit sich. Das Glück war ihnennicht günstig, sie fanden die Lansguenets auf ihrenPosten, aber ihre Tapferkeit ersetzte, was ihremGlücke fehlte: sie fielen auf die Lansquenets ein,zwangen sie den Posten zu verlassen, den sie die-sen Tag genauer bewachten, als sie fönst gethanhatten, und zogen mir den Stricken und mit ih-ren Armen aus allen Kräften die Feldschlange bisin die Festung; bald bedienten sie sich derselben mitgutem Glücke gegen die Kaiserlichen selbst, die bisan den Graben, aber zu spät vorrückten, um sichderselben wieder zu bemächtigen").
Gleich von Anfange der Belagerung an, hattendie Franzosen den untern Theil der Stadt'verlaf-fen, weil sie keine Hofnung gehabt hatten, diesel-be vertheidigen zu können: die Kaiserlichen hattensich so gleich Meister davon gemacht, und einesPostens in derselben zu bedienen gewußt'), auswelchem sie den Orr ungemein beunruhigten. LaLande und d'Este, der mit ihm zugleich das Comrmando von Landrecy, so wohl als die Ehre dieserruhmwürdigen Vertheidigung theilte, entschlossensich die Kaiserlichen aus diesem Posten zu verja-gen:
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