144 Sechstes und letztes Buch.
c-' entdeckte demselben die Umstände des Orts, und
l54Z die Nothwendigkeit einer schleunigen Hülfe. DerKönig rückte auf diese Nachricht bis Chateau-Cam»bresis vor, und befahl den», dü Bellay die Zufuhr,die er nach Landrecy schaffen sollte, zusammen zubringen. Bey der Annäherung der FranzösischenArmee, machten die Kaiserlichen eine Bewegung,ihre Quartiere zusammen zu ziehen: dadurch lies-sen sie einen von den Zugängen nach der Stadtoffen, und der Admiral d'Anncbaut, und derGraf von St. Pol, machten sich diesen Umstandzu nutze, eine Verstärkung der Besatzung in Lan-drecy zu werfen. Aber man brauchte nicht sowohl eine Vermehrung der Garnison, sondernvielmehr Lebensrnittel: und diese Hülfe den Bela-gerten zu verschaffen, war weit schwerer K). DüBekay hatte in wenig Tagen, um Nervins zwölfhundert Hammel, hundert und achzig Ochsen,sechs hundert Säcke Mehl, und eben so viele Last-thiere versammelt, dieselben zu kragen l), undsann nur darauf, wie er diesen Verrath inLandrecy hineinschaffen mögte. Der Marschmußte den Augen der Feinde entzogen werden:und der König, dem dü Bellay seinen Anschlagentdeckt hatte, hielt die Kaiserlichen mit Schar-mützeln in Odem, um ihre Aufmerksamkeit zu zer-streuen. Dü Bellay kam von Nervins bis nachCapel, ohne den geringsten Zufall, aber in einerEbene von Capel und Landrecy, sahe er von ferne
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k) Lelear. l» 2 Z. n. g8.
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