Viertes Kapitel.
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als daß diese vier Fürsten, in Gegenwart einerdes andern, sich selbst an die Spitze ihrer Armeenstellten.
Die Französische Flotte stund unter dem Com-mando des Grafen von Anguien, der zwar keinKönig, aber ein Held und Oheim eines Helden-wüthigen Königs war*).
Einige Zeit nach der Ankunft des Barbarossaglaubte der Gouverneur von Marseille, Grignan,er härte in dem Schlosse von Nizza, dem einzigenOrte**) den der Herzog vonSavoyennochin demPicmontesischen hatte, ein sicheres Verständniserworben: drey^Picmomesische Soldaten hattennemlich dem Grignan versprochen, sie wollten ihnMeister von dem Citadelle machen. Grignan hak-te von diesem Anschlage, und allen desselben Um-ständen, dem Grafen von Anguien, und dieserdem Könige Nachricht gegeben. Der König ge-nehmigte denselben, und der Graf sollte ihn aus-führen : Grignan versicherte auf sein Wort, manhabe keine Hinterlist zu befürchten: aber der Grafvon Anguien verband mit seiner Herzhaftigkeit eineTugend, die in seinem Damaligen Alter *'*) sehr
selten
*) Von Heinrich dem IV. Der Graf von Augurenwar Bruder von Anton, Herzoge von Vendome»nachmaligen König von Navarra; von Ludwigdem l Prinzen von Conde, von welchem die ge-genwärtigen Prinzen von Conde, und von Contiabstammen; vom Cardinal von Bourbon, demKönige der Ligue unter dem Namen Carls des X.und von Johann, der 1557. in der Schlacht beySt. Quentin blieb.
**) Man sehe das 12. Kap. des 4. Buchs.
**') Erwar damals erst zwey und zwanzig Jahr alt.