Band 
Vierter Theil.
Seite
158
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158 Sechstes und letztes Buch.

^-> selten ist, nemlich die Vorsicht. Nur vier Ga-

i54Z leren mußten sich dem Schlosse Nizza nähern

und auf denenselben fanden sich unter andern diedrey Piemontcsischen Soldaten , die versprochenhatten, das Schloß zu liefern; der Graf von An-ginen folgte mit seiner übrigen Flotte, aber er bliebmir derselben auf der Höhe von Nizza in der ofnenSee, damit er in dem Falle einer Verrätherey,entweder seinen vier Galercn zu Hülfe kommenkönnte, wenn er stark genug dazu wäre, oder sichdoch wenigstens retten mögte, wenn ihm die feind-lichen Galercn zu überlegen seyn sollten. DieseVorsicht war vernünftig, und durch die Erfahrungso vieler vorgegebenen Verrächcreycn gcrechtferri-get, die nichts als Schlingen von den Befehlsha-bern der Platze gewesen waren, die man angeb-lich hatte liefern wollen. Kaum waren auch dievier Galercn an dem Fuße des Citadells ange-kommen , als Andreas Doria, der hinter demVorgebürge St. Soupir im Hinterhalt verstecktlag, mit sechs Galercn, denen unmittelbar funf-zehen andere, unter der Anführung des IannetinDoria folgten, dieselben überfiel. Umsonst ru-derten die Französischen Galeren , die sich verra-then sahen, aus asten Kräften auf Antikes zu, siewurden gefangen und nach Villafranca gebracht;einer der vier Schifscapitaine, Namens Magde-lon, ein Bruder des Barons von St.Blancard,verlohr durch einen Canonenschuß, der ihm dasBein zerschmetterte, sein Leben. Der Graf von

Angmen,

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