Band 
Vierter Theil.
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159
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Viertes Kapitel.

159

Anguien, der im Mondenfchein die Anzahl derEalcren des Dona entdeckte, entfernte sich eiligst,und kam, ohne Verlust, in den Hafen von Torr-lon zurück.

So bald die Oktomannische Flotte angekom-men war^), und sich mit der Französischen, diein Torsion und Marseille vorAnker lag, vereinigthatte, entschlossen sich der Graf von Anguien undBarbarossa, wegen des Verlustes der Französi-schen Galcren zu rächen, und Nizza zu belagern.Der Commendant davon, den sie zur Ucbergabeauffoderren, antwortete: Ich hcisse Montfort;mein Wappen führt Balken, und mein Walst-spruch: ib, iviL i^vi- (ich muß

mich halten.) Dieß klang alles sehr artig; aberMontfort hielt sich nicht. Er übergab die Stadtsehr frühe, und war zufrieden, daß er so viel er-hielte, daßsie nichtgeplündertward cch. Er nahmseine Zuflucht in das Schloß, wohin auch die Be-satzung flüchtete, und alles, auch so gar die Glo-cken mitnahm. Die Türken, mißvergnügt, daßsie in der Stadt nichts zu rauben funden, hattengroße Lust, sie in Brand zu stecken: der GrafvonAnguien verhinderte sie daran, und hatte ein wach-sames Auge auf Barbarossa, den die Gewohnheit,als ein Corsar Krieg zu führen, allezeit hinzureis-sen drohcte. Es war für Europa und selbst fürdie Feinde Franz des Ersten ein wahrer Vortheil,daß diese beiden Mächte mit einander in einem

Bündnisse

e ) Kelcar. l>. 2Z. n, 4Z.

6) iü, ibict. 11. 44,

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