Viertes Kapitel. i6l
Siegeszeichen umringt sahe, und auf deren an-dern Seite die Inschrift las: Alicen n Hrci8
6u>Iis vbiestu, (das von den Türken und Fran-zosen belagerte Nizza.) Er zweifelte nicht, dießWork allein würde die Franzosen bey der Nach-welt auf ewig verhaßt machen: so schrecklich straf-bar schien damals so ein Bündnis. Wir finden,daß Belleforek?), der in diesem Jahrhundertelebte, nicht anders als mit Abscheu davon spricht.
Barbarossa, der auf seinem Rückzüge keineFranzosen mehr bey sich hatte, die ihn im Zaumehielten, bezeichnete seinen Auslauf mit seinen ge-wohnlichen Verwüstungen; er zerstörte und ver-wandte verschiedene Städte in Toscana, wo ihnVikelli zwang, die Belagerung von Orbitcilo auf-zuheben, und in dem Königreiche Neapel, wodcrHerzog von Alba Pozzuolo aus seinen Handen ret-tete. Barbarossa rachete sich an der Insel Lipari,die er verwüstete und entvölkerte, und sieben tau-send Unglückliche mit sich in die Sclaverey fort-schleppcte.
In dem Innern des PiemontefischenwarVou-tiereö noch allezeit der oberste Befehlshaber, undhatte noch immer mit dem Marquis dü Gunst zuschaffen. Da dieser bis an die engen Pässe vonTende vorgerückt war, und daselbst die aufgeho-bene Belagerung des Schlosses Nizza vernahm,das er entsetzen wollte, so belagerte er bey seinerRückkunft Mondovi, wo der Capitain Dros, ein
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