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Fünftes Kapitel. 17z
Man stellt sich bey diesem Ton leicht vor-,daß so ein Enthusiast nur seines gleichen Enthu-stasten überreden konnte: aber wie schätzbarwarcndiese Schwärmer des Ruhms!
Der König sagte zum Montlüc, indem erihm liebkosend beym Arm fastete.' „ Montlüc cm'-„ pfiehl mich meinem Vetter Anguien, und al«„ len meinen Capitaknen: sage ihnen, bloß das„ große Vertrauen, das ich auf ihre Talente ha-„ be, macht, daß ich mich ihrem Willen nicht wi-dersetze. ZLeil sie denn durchaus wollen, so„ mögen sie schlagen, aber sie müssen überwinden.„Sehen Sie, Sire, sagte Montlüc, dieß ist ein„ neuer Sporn für unsern Muth: ich werde Ewr.„ Majestät Befehle ausrichten, und Sie werden„ ihre Hofnung erfüllen. "
Montlüc brachte in das Französische Lager dirErlaubnis zu schlagen, und die Versicherung, daßihm dü Bellay bald mit Gelde folgen würde, dieTruppen zu bezahlen: aber es war weit leichter ih.nen eine Schlacht zu erlauben, als Geld zu schi-cken. Anstatt drey hundert tausend Livres undnoch mehr, das die Armee hätte haben müssen,brachte dü Bellay nur vierzig tausend Thaler, undkam nicht anders, als mitten durch die größtenGefahren und Mühseligkeiten, mit geringen undsehr unsicher» Bedeckungen, durch ein Land, dasvoll von feindlichen Besatzungen und Streiffcreyenwar, ins Lager an.
So bald das Gerücht erscholl, daß demGra-fen von Anguien die Erlaubnis ein Tressen zu lie-fern