i8r Sechstes und letztes Buch.
zu fechten hatte, und sahe, daß nur ein kleinesCorps von Reuterey auf sie einhieb, umfiügeltedasselbe von allen Seiten, und schwächte es nochmehr und mehr. Der Graf von Anguien ent-schloß sich zu sterben, er fetzte verschiedene malevon neuen an, unerachtet er nur noch hundertPferde, und ein Corps von vier taufend MannFußvölkern, die durch die Büchsenfchützen unter-stützt waren, gegen sich hatte. Endlich rüsteteer sich den letzten Angrif zu thun; es war unmög-lich , daß er ihm gelänge, und daß er selbst davonkä ue; und da sahe er, wie dieses zahlreiche Corpsvon Infanterie, unter welchem er den Tod suchenwollte, erst anfieng zu wanken, dann wich, undendlich vor ihm ganz aus einander lief. Er konn-te nicht begreifen, woher dieses Wunder kämetein einziger Umstand, den er nicht genug bemerkthatte, erklärte dieß ganze Rätzel.. Von der gan-zen Französischen Armee waren nur die Italianerund Gryerier geflohen, und hatte der Graf vonAnguien weder sein Haupttreffen, noch seinenrechten Flügel mehr gesehen, so hatte bloß ein Hü-gel, der zwischen ihm, und der übrigen Armeelag, ihm den Anblick derselben entzogen. Manhat bereits gesagt, wie das Haupttreffen der Fran-zosen in die Kaiserlichen LansquenetS eingedrun-gen: der rechte Flügel hatte sich nicht wenigerwohl gehalten, und einen Haufen der KaiserlichenCavallerie getrennt,.und auf die Infanterie desPrinzen von Salerno, die den linken Flügel derKaiserlichen ausmachte, zurückgeworfen; und der
Prinz