Fünftes Kapitel. i8;
Prinz von Salcrno, der zufrieden war, daß ersein Corps wieder in Ordnung brachte/ konntedurch die fast gänzliche Niederlage der Kaiserli-chen Armee nicht bewogen werden, die geringsteneue Bewegung zu machen. Dü Guast hatte ihmdiese Unthärigkcit gleich im Anfang der Schlachtbefohlen, weil er auf dieses Italiänische Corpseben nicht sonderlich rechnete. Mitten unter demTumult des Handgemenges, und der Niederlageseiner Armee vergaß er das Verboth, daß er demPrinzen von Salerno gegeben, und dieß war es,was den Sieg auf Französischer Seite unwieder-ruflich entschied. Das Corps des Prinzen vonSalcrno, daß das Gefecht erneuern, und denandern hätte Zeit geben können, sich wieder zu se-tzen, blieb durchaus unbeweglich, und die Fran-zosen sahen es mit Verachtung an: diese vereinig-ten alle ihre Kräfte gegen die Spanischen undDeutschen Fußvölker, die dem kleinen Haufendes Grafen von Anginen den Untergang dro-hcten: und diese Infanterie, die von der Seite,und von hinten angegriffen ward, da inzwischen dieReutercy des Grafen von Anguicn, die durch ei-nige frische Völker verstärkt war, sie muthig vonvorncn angrief, ward endlich gezwungen zu wei-chen, sie siüchtete in ein Gehölz, wo sie verfolgt,und in Stücken gehauen ward.
Der Graf von Anguien sahe, daß St. An-dre mit einiger Reuterey auf ein feindliches Ba»taillon eimsieb, und wollte ein gleiches thun, ober damals gleich nur noch sechs Pferde bey sich hat-M 4 tt: