Band 
Vierter Theil.
Seite
184
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184 Sechstes und letztes Buch.

» te : noch ganz erhitzt von den Bewegungen diesesr 544 gefährlichen Tages, hatte er an den Gefahren Ge-schmack gewonnen, und glaubte er hätte feinerSeirs noch nicht genug zum Siege beygetragen:er lief und wollte sich mitten unter die Spanierhineinstürzen. Ein alter Capitain hielt ihn zu-rück: Prinz, rief er ihm zu, erinnern Sie sichau Ravenna, und den Herzog von Nemours:verkehren Sie nicht/ wie er, die Früchte ei-nes so schönen Sieges. Sie haben recht, sag.tc der Graf, aber machen sie auch/ daß sich St.Andre zurück zrehe.

Der Prinz von Salerno blieb auf der Wahl-stakt noch immer unbeweglich, und erwartete dieBefehle feines Generals zur Schlacht, oder zumRückzüge: diese Befehle kamen nicht, und da alleverschiedene Corps der Französischen Armee, diekeinen Feind mehr hatten, sich verfammleten ihnzu umflügeln und übern Haufen zu werfen, somußte er die Befehle zum Rückzüge wohl von selbstnehmen: und er machte ihn glücklich und mit we-nigem Verlust. Aber das Corps Spanier, wel-ches in das Gehölz geflüchtet war, konnte daselbstder Wuth der grimmigen Schweizer nicht entflie-hen: diese erinnerten sich des Frevels bey Mon«dovi, schrien Mondovi und Rache! und schelten,ohne Mitleiden, alle Spanier nieder, die in ihreHände fielen. Ihre Wüth verschonte derselbenselbst in den Armen der Franzosen nicht, wo sichdiese unglücklichen zu retten suchten, um ihr Lebenbathen und eine Ranzion anbothen. Dieß war ei-

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