Fünftes Kapitel. 187
Man nahm den Kaiserlichen Vierzehen, oderfunfzehen Canonen. Unter dem Gepäcke fand mandie Stücken der Schifbrücke, womit sie über denPo hatten setzen wollen, sehr viel Mund. undKriegesmunition, und sieben bis acht tausend KÜ--rasse. Die Beute war unsäglich: sie hatten in ih-rem Lager mehr als dreymal hundert tausendLivrechsowohl in gemünzten Silber, als in Geschirre ge-lassen. Der Graf von Anguien sandte dem Kö.nige eine kostbare Uhr, die man unter dem Gerä-the des Marquis dü Guast gefunden hattet). DieHerzoginn von Nevcrs *), eine Schwester desGrafen von Anguien, sagte zum Könige, indemsie ihm dieselbe überreichte: „ Dießmal , Sire,„ können wir Ihnen den Marquis dü Guast„ selbst nicht prasentiren: er hat sich auf einem„ Spanischen Pferde eiligst gerettet: allein„ hier ist seine Uhr/ die wahrscheinlich nicht so„gut, als er aufgezogen war**).
Man rechnet die Zahl der Todten auf Kaiser-licher Seite auf zwölf bis funfzehen tausend Mann.Unter den Gefangenen waren zwey tausend, einhundert und zwanzig Deutschen, und nur sechshundert und dreyßig Spanier, wegen des Me-tzelns, das die Schweizer unter ihnen vorgenom,men hatten. Unter der Zahl dieser letztem war
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') Franz der Erste hatte Nevcrs i5Z8- zueinemHer-zogthum erhoben.
**) Ein Wortspiel, das in der Uebersetzung nichtStich hält. blonler zu Pferde sitzen, lckontereine Uhr aufziehen.