Band 
Vierter Theil.
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2ytz Sechstes und letztes Buch.

«usbitten, die schon auf dem Wege nach Speierwaren. Alles was man dem Herold erlaubte,war dieß, daß er die an dem Kaiser, und dieRcichsfstrsten gerichtete Briefe des Königes dem ^Canzler von Granvella einhändigen durfte'Darauf mußte er gleich wieder fort , und ausFurcht, er mögke noch andere Schriften bey sichhaben, gab man ihm eine Wache, die ihn in ei-nem besondern Gefängniß hielt/ und verhinderte,daß er mitjemanden spräche. Nach Verlauf vonVier Tagen, und man kan sich vorstellen, daß ^wahrend dieser Zeit die Briefe des Königs genau lgcnua untersucht, und hart genug geprüft seyn !werden,, schickte der Canzler den Herold mit einer Istarken Bedeckung, bis an die Gränzen von both- iringen, damit er mit niemanden reden, oder et- ^wa eine Schrift öffentlich anschlagen könnte. Man ^behauptet, er habe ihm beym Abschiede gesagter sollte der Gnade des Kaisers danken, der ihmaus einer übermäßigen Achtung, die man demBothen eines öffentlichen Reichs-Feindes nichtschuldig wär?, das beben hätte schenken wollen.

Ist dieß ivahr« so war es der unsinnigste Einfall,der eben so hark als ungerecht war- weil die meisten lGeschäfte eines Herolds in Unterhandlungen zwi-

Die

vier, Parkements-Präsident von Paris, und nach-maliger Canzler von Frankreich, und African deMailli, BaMvou Dysn.

iä. d. az. n. 7.

«) Zlsiäsn. Lommem, b. zz» ,