Band 
Vierter Theil.
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Sechstes Kapitel.

alten Testament übel angeführt sind , und mit vie-len andern alten sowohl, als neuen Exempeln.Man stehet allenthalben die Verlegenheit, in wel-cher Leute stehen, die schlechte Gründe anführenmuffen, weil diejenigen, mit welchen sie es zuschaffen haben, nicht geneigt sind, sich gute gefal-len zu lassen.

Sonst ist der Ton dieser Schrift billig, mäßigund friedfertig. Alle Achtung, die man gekrön-ten Häuptern, auch dann, wenn sie fehlen, schul,dig ist*), ist darinn beobachtet. Ueberdcm wirdFranz der Erste geg^n die Beschuldigung, daß erden Waffenstillstand nicht gehalten, die Tractatengebrochen, und den Krieg wieder angefangen ha-be, vollkommen gerechtfertigt. Der Contrastder Annehmlichkeiten des Friedens und der Schre»cken des Krieges, der Reife Carls des Fünftendurch Frankreich und seiner Kriegsrüstungen gegendieses Königreich, ist schön und selbst rührend vor-gestellt. Die Gesandten, die an einem andernOrte beweisen wollen, daß Franz der Erste, wieman ihn dessen beschuldiget, an dem Untergängeder deutschen Reichsstände nicht habe arbeiten kön-nen, führen eine sehr schwankende, aber aus demGefühl der Tugend hergenommene Ursache an, diewohl verdiente überzeugend zu seyn!'): Wcr,ruf-fen sie aus, ist der Mensch, der entweder mit-ten in der Barbarep gcbohren, oder unter den

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*) Dieß beziehet sich auf den Mord der Gesandten,das Manifest gcdenkt'desselben, aber ohne Bitter-keit.

b) dloW. äe I)u NeNa^, l.< to.

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