Band 
Vierter Theil.
Seite
205
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Sechstes Kapitel. 20;

Kaiser einen TheilungSttactat übet dieses König-reich geschloffen. Diese Arten von Tractaten blei-ben gewöhnlich unausgeführt; und man weis esWohl/ selbst wenn man dieselben Macht- Und dießist eines von denen thörigken Spielen, daran diePolitik reich ist. Man verglich sich, erst Franzden Ersten zu warnen und zu rathen, daß er seinBündnis mit den Türken brechen sollte; man wuß-te wohl, daß er dieß nicht thun würde- dannwollte man ihm Geld abfedern. Und man wußtewohl, daß er dieß nicht auszahlen würde, undPlatze, die er noch weit weniger abtreten würdetund deNn wollte man den Krieg mit Mehr als hun-dert tausend Mann gegen ihn anfangen, und nichteher damit aufhören, als bis der König von Eng»land zUm König vön Frankreich gekrönt, bis erstehden Besitz verschiedener Provinzen, und nament-lich der NorMaNdie Und der Guienne versichert ha-ben, Und der Kaiser von dem ganzen Laufdet Som-me gegen Norden und des ganzen HerzogkhumSBurg und gegen Mittag Meister seyn würde.

Die beiden Monarchen sollten- ohne sich mitwichtigen Belagerungen aufzuhalten m), einerdurch die Piccardie, und der andere durch Cham-pagne, gerade auf Paris losgchen r Und da solltesich ihre beiderseitige ganze Macht vekei.u'geN»Sonderlich wünschte der Kaiser, daß Man sagenkönnte, Franz der Erste sey als ein Gefangener inMadrid"), und Carl der Fünfte als UeberwiN«

der

den 1 r.Fch1544.

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