208 Sechstes und letztes Buch»
det des Hercules von Ferrarg, mit feinet leich»ter) Reukerey, den Herzog Moritz von Sachsen?),wir zwölf hundert deutschen Neukern, und denGrafen Wilhelm von Fürstenberg, mit acht biszehen tausend lansquenetö, und der Artillerie aus.Ein Theil dieses Haufens, oder vielmehr dieserArmee, gicng gerade auf Vitry loß: ein änderetsetzte sich auf dem Wege zwischen Vitry nach Cha-lons, um Brißac den Rückzug abzuschneiden: daer aber durch die zu große Überlegenheit der Fein»de dazu gezwungen ward, that er ihn gleichwohlmit eben so viel Muth, als Geschicklichkcit r wand-te sich fast jeden Augenblick um, und hieb auf dieKaiserlichen ein, Wenn er sich zu sehr von ihnengedrängt fühlte: er ward bey dieser Gelegenheitzweymal gefangen genommen, und von den Sci-nigen zweymal wieder gerettet, und kam endlichmit denselbigcn bis nach Chalons. Drey hun-dert Mann Fußvolk von seinem Haufen, sahen,daß sie den LanöqUenets nicht entgehen konnten,und ergriffen die Parthey, sich mitten durch siedurch zu schlagen r sie gewannen eine Kirche undschloffen sich darin» ein» Da sie der Graf vonFürstenberg vergebens aufgefoderk hakte, sich zuergeben, verbtandte et sie alle in dieser Kirchen)»Darauf nahm er Vitry ein, Und befestigte sich ^darinn, um, wie dü Veüay sagt- der Kaiserli-chen Armee die Fütterungen zu erleichtern» PaulIovio sagt r), Vicry sey verbtandt, Einer kaN
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