Band 
Vierter Theil.
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Sechstes und letztes Buch.

.-> Stadt Vitry in dem Ländgen Pcrthois, die von

»544 Franz dem Ersten in einiger Entfernung von denTrümmern des alten Vitry unstreitig erbauet ist,beweisen, daß unter Carl dem Fünften Vitry vonden Kaiserlichen wirklich verbrandr sey, Fürsten-berg wird sich also während der Belagerung vonSt. Dizier darin» verschanzt, und es nachher, daer dasselbe nicht mehr nöthig hatte, und nicht woll-te, baß es den Franzosen nützlich seyn sollte, vcr-brandt haben. Brantome sagt, der Graf vonFürstenberg habe, anstatt Vitry zu erhalten, wiees ihm der Kaiser befohlen hatte, dasselbe, zumgroßen Verdruß des Kaisers, verbrandt.

' Inzwischen hielt St. Dizier«) die Kaiserli-

chen weit länger auf, als sie es geglaubt hätten.Die Belagerten thaten häussige Ausfälle: derden r/.Jul. neunte Tag der Belagerung war merkwürdig,*544 durch den Verlust, den beyde Theile, jeder an ei-nen großen Capitain erlitten. Die Franzosenverlohren la Lande, der ein Jahr vorher Landrecymit so vielem Glück und Ruhm gegen eben diejenigeMacht vertheidigt harre, die itzl St. Dizier bela-gerte; eine Canonenkugel riß ihm den Kopf ab;der Graf von Sanccrrc hielt seinen Tod einen gan-zen Tag für die Belagerten geheim, aus Furcht,sie mögten den Muth vermehren,). Die Kaiserli-chen verlohren den jungen Prinzen von Orange').

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*) Aus dem Hause Nassau, eben der, von welchemim i.' Kap. dieses 6. Buchs gesprochen ist-