Sechstes Kapitel. 219
ihn, zu der Zeit, da ihn seine ungetreue Buhle-rinn verrieth.
Der Kaiser setzte seinen Marsch langst derMarne herunter, und kam Paris immer naher.Er gicng zwischen Chalons und Notre Dame del'Epine, ließ Chalons zur linken Hand, undschlug sein Lager dem Dauphin gerade gegen über,auf: die beyden Armeen waren nur durch die Mar-ne abgesondert. Das war dem Dauphin getrotzt,und des Verbots gemißbraucht, der ihm gegebenwar, keine Schlacht zu liefern. Einige jungeFranzösische Herrn, die sich in Chalons geworfenhatten, glaubten, der Kaiser würde diesen Ortbelagern, und kamen mit der leichten Reutereygegen die Kaiserlichen ein Scharmützel zu wagen.In diesem kleinen heftigen aber nichts entscheiden-den Gefechte, sahe man zum erstenmale den Ge-brauch der Pistolen, die die Deutschen nach Frank-reich brachten: zween Officicre des Herzogs vonOrleans wurden mit diesen neuen Waffen er-schossen.
Der Kaiser suchte einen Uebcrgang über dieMarne. Der Graf Wilhelm von Fürstenberg,
der
kommen! Darauf habe er zur Königinn von Na-,varra gesagt: /tt» , dieß war die Lieb-
kosung, mit der er sie allezeit nannte, gehe in dieBirche zur Betstunde, und bitter ;u Gott fürmich, weil es doch sein Wille ist, daß er denKaiser mehr liebt, und ihm günstiger ist, alsmir, daß er mir wenigstens den Verdruß erspa-re, denselben nicht vor der -Hanptstadt.meme»Bönigreichs zu sehen.