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Sechstes und letztes Buch.
--—» der itzk die Kaiserlichen LanSquenetö commandirke,1544 war, wie wir bereits bemerkt haben*), einigeJahre in Franz des Ersten Diensten gewesen.Wenn er von Deutschland nach Frankreich kam,hatte er allezeit die Gewohnheit sich längst der Mar-ne herunter zu ziehen, dadurch hatte er eine ge-naue Kenntnis aller Furchen dieses Flusses erlangt:er führte den Marsch der Kaiserlichen an, undsetzte sich vor, dieselbe ungefehr eine Meile unter-halb Chalons, fast unter den Augen der Armeedes Dauphins, durch die Marne setzen zu lassen;ehe sich aber die Kaiserliche Armee in diesen Furchwagte, wollte er selbst ihn erst bey Nacht unter-suchen, und genauer sehen, ob er noch so seichtewäre, wie er ihn ehemals gekannt hatte -). Ergieng ganz allein durch den Strom: aber die Fran-zosen, die an den Ufern Wacht hielten, um allenUebergang zu verhindern, hörten einiges Geräusch,und setzten steh in Bewegung. Sie sahen denGrafen von Fürstenberg auf ihrer sSeite, um-ringten und brachten ihn in ihr Lager, wo manahn leicht wieder kannte. Man sahe ihn halb alseinen Kriegs - und halb als einen Staatsgefange-nen an; und schickte ihn in die Bastille, wo ernicht eher wieder heraus kam, als bis er eine Ran-zion von dreyßig tausend Thalern bezahlt hatte.
Diese Ertappung des Grafen von Fürstenbergwar für die Franzosen ein sehr glücklicher Zufall;denn ds ihn der Kaiser nicht mehr zum Wegwei-ser
*) Man sehe das z. Kap. des 6 . Buchs.
U ) Lrunow. Lax, err, ^n. kmllenberz.