Band 
Vierter Theil.
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Sechstes und letztes Buch.

<—' hatte, Nachricht geben: zu gleicher Zeit gewann,

1544 oder betrog man den Dfficier, dem der Dauphindiesen Auftrag gegeben hatte. Dadurch erhieltdie Kaiserliche Armee, die auf diese Nachricht ih.ren Marsch verdoppelte, Zeit genug nach Epernayzukommen, ehe die Brücke abgebrochen, und dieLebensmikkel abgeführt waren: da inzwischen einanderer Haufe derselben sich von Chakeau Thierry,und der daselbst vorhandenen Magazinen Meistermachte H. Und nun stieg das Schrecken in Pa-ris aufs höchste: man sahe wirklich, daß derKaiser nunmehr ohne Widerstand auf die Thoredieser Hauptstadt anrückte und seinen Erobe-rungsplan eines Theils schon erfüllete. Die Land-straßen von Rouen und Qrleans waren mit Ein-wohnern ,bedeckt, die aus Paris mit ihren kost-barsten Habseligkeiten flohen. Skraßenrauber,diesich alles zu Nutz machen, und denen eine allge-meine Bestürzung oft vortheilhafk ist, fanden sichhauffenweis auf diesen Straßen ein; sie legteneine rothe Scherfe an, um denen Unglücklichen,die sie plünderten, weis zu machen, daß sie einestreifende feindliche Parthey wären. Inzwischenthat der König seinem Verdruß, und seiner FurchtGewalt an r er durchritte zugleich mit dem Her-zoge von Guise, die Straßen von Paris; er trö-stete, er hielt die Einwohner zurück, und sprachihnen Muth ein: Kinder, sagte er, ich nehme«s über mich, euch gegen den Feind zu schü-tzen,

») Kleiäsn. 60mm. l.. 15.b) Lelesr. l.. 24. n. 5,