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Sechstes Kapitel.
zu theilen. Der König von England behauptete,er habe nur nach dem Exempel, das ihm der Kai-ser gegeben, zwo Belagerungen unternommen; erwürde sich in keine mehr einlassen, aber seine Eh-re erfodere es, diese beiden Platze zu erobern, weiler sie angegriffen hatte. Diese kleinen Gewölke,diese Schwierigkeit, auf seine Freunde zu rechnen,und seine Feinde zu überwinden, die noch ziemlichgroße Schwierigkeit, eine Armee in einem feind-lichen Lande zu unterhalten, unerachtet der Ero-berung der Magazine von Epcrnay und ChateauThierry c), die nicht unerschöpflich waren: dasVerständnis, das der Kaiser selbst in Frankreichunterhielt, und das bloß den Frieden zum Zweckhatte: die Langeweile eines Krieges, der nichtsals Strapazen und Unkosten! und wenig zweydeu-tige Eroberungen versprach; die Krankheiten, dasPodagra, womit der Kaiser gcquälek war, dasNichtige einer ungewissen Ehre, das man allezeitempfindlicher fühlt, als man an Jahren zunimmt,vielleicht auch die Hofnung Franz den Ersten durchverfängliche Bedingungen eines Tractatszu betrü-gen, wenigstens zu äffen, alles dieses verband denKaiser, Friedenövorschläge anzuhören: und die Un-terhandlungen wurden, je nachdem die Umständeliefen, und der Kaiser glücklich, oder unglücklichwar, angefangen, unterbrochen und wieder vor-genommen.
Diese Unterhandlungen waren bereits wäh-rend
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