Band 
Vierter Theil.
Seite
230
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rzo Sechstes und letztes Buch.

" ' können, daß er, wenn Nekvin, wie er konnte,

*544 und wie er mußte, ihm di« Zeit gelassen hätte,nach der Pictardie zu kommen, die Ehre gehabthaben würde, den König von England in eignerPerson zu zwingen, diese Belagerung aufzuheben:und wirklich gieng auch der Dauphin um diese Zeitab, Monkreuil und Boulogne zu entsetzen.

Der König von England der nicht einmal dieFranzösische Abgeordnete hatte sehen wollen, hattedie sinnigen noch weniger nach la Chaussee gesandt:und überdcm machten einige von denen kleinen Vor-theilen, die, wie wir gesehen haben, der Kaiserin diesem Feldzuge erhielt, daß sich die Unterhand-lungen zerschlugen: sie wurdennachherwiedervor-genommen, doch nur zwischen dem Kaiser und demKönige, durch Vermittelung des Granvella unddes Kaiserlichen Beichtvaters. Der König vonEngland hatte, durch den Bischof von Arras,dem Kaisev zu verstehen gegeben, er würde damitzufrieden seyn, wenn er einen besondern Friedenschlösse, er aber wollte, was ihn selbst beträfe,noch eine Zeitlang sein Glück versuchen.

Franz der Erste, den die Herzoginn von Estam-pes allezeit anlag, sandte den Admiral nach St.Jean des Vignes, wo sich der Kaiser damalsaufhielt. Boulogne war noch nicht übergeben,als der Admiral abreiseke. Kaum war er ange-kommen , so erhielt er dringende Befehle zu schlies-sen, so gut er nur könnte. Der König hatte dieNachricht von der Capitulation von Boulogne er-halten, und ihm war bange, wenn der Kaiser sie

gleich-