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240 Sechstes und letztes Buch.
men von Hofe hatten ihn begleitet, um gleichfalsdieß damals neue und seltsame Spectakcl mit an.zusehen. Der König hatte ihnen auf dem schön»sten seiner Schiffe ein prächtiges Fest zurüsten las-sen: dieß Schiff hics Caraquon*), und warein großes Gebäude von acht hundert Tonnen,undtrug hundert große Canonen, und nichts desiowe-rüger war es wohl besegelt.. Ein Schriftstellerdamaliger Zeiten saget, es wäre in der Flottegleichsam als ein Citadell zur Vertheidigung derandern Schiffe gewesen, und Hätte nichts zu be«fürchten gehabt, als nur Klippen und Feuer. Un-glücklicher Weise gerieth es durch die Nachläßt-keit der Köche in Brand, und es war unmöglichzu löschen. Alles Geld, womit die Flotte unter-halten und die Truppen bezahlt werden sollten,war auf diesem Schiffe. Die Galcrcn hattenkaum die Zeit heran zu rudern, und das Gelddaraus zu retten. Das Feuer, das der Artille-rie näher kam, zwang sie aus allen Kräften zu ar-betten, um wieder in die ofne See zu kommen,denn sonst wären sie durch das schreckliche Losbren-nen dieser angezündeten Artillerie in den Grundgebohrt. Die Soldaten und Matrosen, die sichden Augenblick zu Nutz machten, in welchem dieGalcrcn heran rückten, und die hinein sprangen,
wurden
*) Heinrich derAchte, den eine unüberwindliche Eifer-sucht trieb, auch Widersinnen Willen alles nachzu-machen, was Franz der Er ste that, ließ ein gleichesSchiffbauen, und nannte eS gleichfals Laraq uon:weil es aber zu schlecht gebauetwar, konnte eS nichtgebraucht werden.