242 Sechstes und letztes Buch.
^ ' bey der Insel Whigt anm), und die Englische
r;45 Seemacht war in Porrsmuth versammlet Sie
bestund
in) ill, iblst. n. II.
ander verbinden. Seine Nachfolger machten es,wie die Nachfolger Alexanders des Großen - sie theil-ten und zerstörten alles, was Carl der Große verei-Nigetund gcbauer hatte.
Die ersten Könige des Capetingischen Geschlechtshatten keine Marine, denk sie hatten fast kcineHa-fen: die großen Provinzen att der See waren fast al-te in dett fänden der großen Vasallen. Einer diesergroßen Vasallen war der König von England, derbesaffin Frankreich die Nörmandie, Poitvu, Gui-enne, und mußte, UM die Gemeinscha - zwischen siuNcrCrvneundseinen Lehnen zu Unterhalten, gleich-fals Flotten haben. Die Vortheile, die er von seisNer Marine hatte, öfnete dem Könige Philipp Au-gnstdie Augen, daß er gleichfats aufSchiffe bedachtwär, aber si ine Bemühungen in dieser Absicht wa,rcn nicht glücklich. §r brachte es so weit, daß eteine Flotte von siebenzehcn hundert Segeln, abertvelcheSegel! ausrüstete; der Graf vonFlandemNahm ihn drey hundert davon, ließ hundert aufdeiiSand lanffen, blochirte in dem Hasen Dam dieüb-kigen mit der Englischen Flotte, und zwang den Kö-nig, daß er selbst alle feine Schiffe verbrennen wuß-te, aus Furcht, die Feinde mögren sich sonst Meisterdavon machen. Philipp rüstete noch eine andereFlotte aus, um damit seinem Sohn, der damals inLonde» belagert war, zu Hülfe zu kommen : aberauch diese Flotte ward geschlagen
Die Regierung Ludwigs des Heiligen ist für dieFranzösische Marine ein schimmernder Zeitpunct.Seine Flotten segelt, ii m allen Meeren. Bald schuh)ten sie die Küsten von PoitöU gegen Heinrich bettDritten, Könia vo» Enslcind; bald schifften sicnu's,das Königreich Neapel für den Grasen von Änjou zu
erobern r