244 Sechstes und letztes Buch.
<-> lich: überdem waren noch einige Rambergcn da«
r?45 bey r dieß war eine Art von Schiffen, die mit
Segeln
findennur,daßderGrafvonDünojsimJahre 1451Bayonnevon der Seesritesperret«, und daß PeterdeBreze, Graf von Maulcvrier, und Landrichterder Normandie im Jahre 1457. dem unglücklichenHeinrich dem Sechsten und seiner Gemahlinn, derherzhaften Margarekha von Anjou, eine Hülfevonvier tausend Soldaten zuführte.
Ludwig der Eilfte, der sich nur mit kleinen Intri-guen und großen Gewaltthätigkeiten abgab, dachtean der Marine gar nicht. Sie schien unter Carl demAchten wieder aufzuleben; und zwar bey Gelegen«heit der Neapolitanischen Kriege: sie machte abergleichwohl kein sonderliches Aufsehen, eben sowe-nig, als unter Ludwig dem Zwölften. Dieser Kö-nig hielt gleichwohl einige Galeren im Mittcllandüschen Meere, und das waren eben diejenigen, dieunter derAnführungPregcnts vonBidoux zum er-sten male durch die Straße bey Gibraltargicnzcn.
Franz der Erste,der gegen Seemächte,dergleichenEngland und Spanien waren, zu thun hatte, undder sehr viel Truppentransporte nach Italien ab-senden mußte, vermehrte seine Marine "das heißtso viel, er vermehrte die Anzahl seiner Galeren imMittelländischen Meere. Die Republik Genua ver-band, so lange sie seine Unterkhaninn war, ihre Ga-leren mit den seinigen, und Andreas Dorias Talen-te, der sie commandirte, gaben ihnen ein großesAnsehen. Im Ocean hingegen war die Marine aufeinem schlechten Fuße. Nur kreuzten einige Capersin diesen Gewässern, plünderten die Schätze, dieCarls des Fünften Seh iffe mit großerMühe aus demHerzen von Amerika holten, und machten sich alsodie Erfindungen zu nutz, die damals von den Porti«,guisen und Spaniern in der neuen Welt gemachtwurden, undanwelchen dieFranzosen sonstkcinenAntheil hatten. Inzwischen that Franz der Erste