Band 
Vierter Theil.
Seite
246
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246 Sechstes und letztes Buch.

Schiffe die Wellen zu durchschneiden, und sie thq«tm eö in der Geschwindigkeit den leichtesten Gatesren gleich, oder vielmehr zuvor. Der

Segeln und Rudern gierigen, und wovon keines mitdem verglichen werden kau, was wir heutiges Tasges Kriegesschiffe nennen. Bloße Kaufmannshar-ken. dieziemlich schwach gerüstet waren, figurir«ten mir in einer Flotte, und hießen Kriegsschiff«.Eine Nenge slerner Fahrzeuge dienten nur zur La«düng, undmachten eineFiottezahlreicher, aber imr geringsten nicht furchtbarer. ES waren Barken,Platte Küyrre, die Ledensmittcl, Munition, Ma-schinen und Gepäcke führten,

So schwach aber auch diese Flotten waren, Wiefieng cs dann doch Frankreich an, dieselben zusam-men zu brmgen, sa es leine königliche Marine hat-te? ezierau-drent zur Antwort; daß die Seestädte,deren Handel durch die Kriege unterbrochen ward,ihre Kriegsschiffe hergaben, und die Crone über-nahm eS, sie auszurüsten; Überbein machten dieKönige vo n Frankreich mit den Seemächten und mitden Handelsstädten Tractqtm < wodurch sich hiessverbanden, Schiffe anzuschaffen: man findet, daßdergleichen Traccaren mit Norwegen, mit den Ge-meinheiten von Fonkarabia und St- Sebastian ge-schlossen seyn r die Spanier, die Genueser waren, lange Zeit die Hülfe der Franzosen, wenn es aufSchiffe ankam? da ihnen aber Ferdinand der Ea»tholifche, disHülfe Spaniensund verschiedene Resvolukionen oftmals die Schiffe und den Beystand der, Genueser enrzog, so fand sich Frankreich in die

glückliche Nothwendigkeit getrieben, ein? National«Marine anzulegen; der König gab sich einige Mühe,und die Unterthanen» die dazu aufgemuntert wm«den, noch weit mehr. Einige Privatpersonen rü-isteten Schiffe aus, und verheuerten sie in Friedens-reiten an die Kaufleute« und, wenn Krreg war,demSkaake.

Anf diese Art wurden die Fksttm vor Franz des

Ersten