Band 
Vierter Theil.
Seite
251
JPEG-Download
 

25l

Siebentes Kapitel«

konnten sich nur fünf und dreyßig retten« Dergroße Heinrich, das Admiraischiff der Englätt- i;-l5hek/ wäre gleichfals daraufgegangen, wenn manes nicht eilfertigst gerettet hatte« Die Engländerschickten ihre Rambergen gegen die FranzösischenGaleren, um dieselben in die Flucht zu treiben,und diese hatten ihre Rettung der Geschicklichkeitder Piloten, der Behendigkeit der Matrosen undeiner kühnen und klugen Wendung zu danken, dieder Prior*) von Eapua, ein Bruder des Petervon Strozzi machte« Dieser tapfereOfficier sahe,haß die Englischen Rambergen die FranzösischenGaleren dadurch am meisten in Gefahr setzten,daß sie dieselben am Hinterkheile lebhaft angriffen,wo sie keine Eanonen hatten/ um sich zu vertheidiggen« er ließ also die Galeren hurtig umkehren,wandte das Vordertheil derselben gegen dieRam«bergen, hielt ihren Lauf dadurch auf, deckte denRückzug der Galeren, und versammlete sie miteben so vielem Glück, als er Kühnheit bewiesenhatte. Zu gleicher Zeit rückte d' Annebaut an, siezu unterstützen, und die Rambergen in die Fluchtzu schlagen; aber sie eilten von selbst, sich wiedernach dem Canal und zwischen den Sandbänken zuziehen«

Der Französische Admiral sahe demnach, haßsich die Engländer harcnäckigr eines Gefechts wogerren, und den Canal nicht verlassen wollten, er

vers

*) Leo von Strozzi, Ritter des Malkheftr Ordens,

Prior von Capua , ward unter der folgenden Uesyierung General der Französischen Galeren,