252 Sechstes und letztes Buch.
' ' versuchte also ein anders Mittel, um sie heraus zu
*545 reisten, und das war eine Landung. Heinrich derAchte war bis nach Porkömuth vorgerückt: d'An-nebaut glaubte, er würde doch nicht zugeben, daßunter seinen Augen eine Landung vorgenommenwürde, ohne seine Flotte in die See stoßen unddiese Landung hindern zu lasten. Man wagte al-so eine Landung, und zwar an drey verschiedenenOrten, um die Engländer zu zwingen, ihre Machtzu theilen: die Völker, die auf den Küsten zer-streut stunden, vertheidigten dieselben ziemlichschlecht, und wagten mehr nur Scharmützel, alsdaß sie sich in ein ernstliches Gefecht eingelassenhätten: aber die Flotte blieb unbeweglich an ihrerRhede. Der Admiral wollte hin, und sie darauszwingen: damit er aber doch nichts unüberlegt undübereilt thäte, berief er einen außerordentlichenKriegsrakh zusammen, und in demselben die Pi-loten mit. Man fragte ste, ob denn die feindli-che Flotte durchaus nicht angegriffen werden könnrte: dieß behaupteten sie, und legten ihm Gründevor, die unbcantwsrtlich schienen. Neben derSchwierigkeit, die Sandbänke zu vermeiden, zwi-schen welchen die Englische Flotte sich gleichsamverschanzt, und von welchen sie allein eine genaueKenntnis hätte, könnte man ihr anders nicht an-kommen, als durch den Canal, und den könntendie Engländer leicht mit vier Schiffen sperren.Um diese Schiffe von dem Eingänge des CanalSzu verjagen, müßte man auf den Wind und denStrom warten, und wenn man denn von dem ei-nen