Band 
Vierter Theil.
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Achtes Kapitel.

Dampierre, sich mit lauten Geschrey Hülfe aus-- < '

bäthe, und sich beklagte, daß er dcnStrcifercycn 1545der Besatzungen von Gm'nes und von Calais nichtmehr widerstehen könnte, die ihn ungeschcut bisvor den Thoren von Andres angriffen.

Der Marschall antwortete, er habe zuverläs-sige Nachrichten, daß es Boulogne an Lcbcnsmit-teln fthlre, und daß sich die Engländer rüsteten,diesen: Orte von Calais aus, zu Hülfe zu kommen:seine Absicht wäre also, er wollte von der Schan-ze, oder dem Citadell Oukrcau aufbrechen, undin demselben nur drey bis vier tausend Mann zurVertheidigung desselben lassen: er selbst aber woll-te sich zwischen Boulogne und Calais setzen, umdenen Engländern die Gemeinschaft zwischen die-sen beiden Plätzen abzuschneiden.

Auf diese Erklärung erhub sich in dem Krie«gcsrath ein allgemeines Geschrey, das dieselbeeinhellig verwarf. „ Wie könnte man sich einbil-„ den, daß die Engländer, so lange das Meer„ bey Boulogne offen, der Hafen frey, und dieBesatzung im Stande wäre jedem Augenblick Le-„ bcnsmittcl und frische Verstärkungen zu erhal-„ ken, sich sollten einfallen lassen, lieber das müh-„ same und gefährliche Mittel einer Schlacht zu„ wählen, um Lebensmitkel in die Festung zuwcr-„ fen, da ihr ein einziges Schiff mehr Unterhalt„ bringen könnte, als tausend Landfuhrcn? Wie,, könnte man nur auf die Gedanken gerathen, daß„ es bey dieser Leichtigkeit beständig proviantirt zu„ werden, Boulogne an Lcbcnsmitteln fehlen soll-

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