Band 
Vierter Theil.
Seite
262
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r6r Sechstes und letztes Buch.

„ te? Und was würde überdem aus den Arbeiten„ des CitadellS Qukreau werden, die freilich zwar„ wegen der Lage unliütz wären, aber doch so viel„ gekostet hätten, daß man sich dieselben einiger„ maßen zu Nutz machen müßte. Wenigstens soll-„ te man sich durch diese höchst unnütze Verände-„ rung des Postens der Soldaten nicht berauben,

„ die der Marschall in dem Citadell zu lassen ger„ dachte, und die, wenn sie angegriffen werden„sollten, die Arbeiten an demselben durchaus nicht„ vertheidigen könnten. "

Diese Gründe waren so stark, und wurdenvon den Ossicieren im Kriegeerath so nachdrück-lich vorgestellt, daß der Marschall nichts daraufversetzte.' gleichwohl veränderte er seinen Vorsatznicht, sondern zog ab, ohne jemand um Rath zufragen.

Dieß ganze Betragen war sehr seltsam, unddü Bellay gab dem Marschall genug zu verstehen,daß es gegen den Willen des Königs wäre. Wa-ren der Marschall dü Biez und sein Schwieger-sohn Nervin treulos, oder waren sie nur unge-schickt ? Der König gestund hernach selbst dem LüBellay > das Betragen des Marschalls sey ihm un-begreiflich; er habe den Argwohn, daß er nur !darauf gedacht habe sein Commando länger zu be-halten, und diesen seinen ehrsüchtigen Absichtenfreywillig die Woblsahrt des Staats aufzuopfern*).

Die

Es ist wahrscheinlich, daß Heinrich der Zweyte ,so dachte; denn bey seiner Gelangung auf den

Thron