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266 Sechstes und letztes Buch.
namen mit der Schmarre *). Dü Bellay,wenner alle Umstände dieser Cur in Betrachtung ziehet,kan sich nicht überwinden zu glauben, daß sie nachdem gewöhnlichen Laufe einer wohl geführten undwohl bcygestandenen Natur erklärt werden könne:Was mich betrift , sagt er, so glaube ich ganzgewiß/ daß Gott und nicht die Arzneyen derMenschen ihm das Leben gerettet haben. Gotterhielt ihn, damit hiernächst der König um de-sto grössere Dienste von ihm haben mögte.
Die heutigen Meister derZerglrcdcrungskunstwissen, daß diese Wunde, an dem Orte, wo'Am-brosius Pare' sagt, daß sie gewesen, vielleichtnicht so gefährlich, und das Ausziehen des Eisensgleichfals nicht so schmerzhaft seyn könne, als ereö selbst glaubte.
Franz von Cstouteville, ein Bruder des deVillebon, Johann de la Vieuville, ein jungerbeherzter Edelmann aus der Piccardie, wurdenin andern Scharmützeln mit Lanzenstößen getödtcr.
Während aller dieserVersehen des Marschallsvon Bicz, und der Hofnung einer baldigen Be-lagerung von Boulogne, das der König in Per-son wieder erobern wollte, wie es ihm Heinrichder Achte in Person genommen hatte, irrete derKönig in den benachbarten Provinzen, in der Pic-cardie und Normandie herum, nahm alle Plätzein Augenschein, besichtigte alles mit einem schar-fen
*) Dieß war eine Wunde, die er im Jahre 1562. indem Vorfalle, den man unter dem Namen des Ge-metzels von Vaßi, dl-MceL 6s Vslü kennet, bekam.